Adventskalender – Türchen 4

Hallo, liebe Liebenden!

Weiter geht es mit dem vierten Adventskalendertürchen! Ihr wisst es ja bereits: Jeden Tag werde ich Euch eine neue Überraschung präsentieren. 24 Tage lang gibt es entweder besondere Angebote, neue Blogbeiträge, unveröffentlichte Bilder, Geschichten oder Goodies für Euch.

Für die neuen Abonnent*innen: Alle „Türchen“ mit Session-Angeboten sind auf drei Buchungen limitiert, deswegen heißt es schnell sein und sich einen Termin sichern. Da ich sowohl in Hamburg als auch Köln Termine vereinbare und mich nicht zweiteilen oder beamen kann, bin ich natürlich nicht immer da, wo ihr mich gerne besuchen möchtet. Deswegen ist die Voraussetzung, um ein Adventskalender-Angebot zu ergattern, nicht, dass der Termin im Dezember oder gar am selben Tag stattfindet, sondern einzig der Tag der Buchung. Ihr könnt Euch also Euer „Türchen“ am 1. Dezember sichern, auch wenn die Session erst Ende Dezember oder im Januar stattfinden wird. So stelle ich sicher, dass nicht nur Menschen aus der einen oder der anderen Stadt an meinen Überraschungen Freude haben können.


Nun aber zum heutigen Inhalt meines Adventskalenders

Immer wieder lese ich, dass Menschen neugierig, aber noch relativ unerfahren im BDSM-Bereich sind und sich nicht recht trauen, zu einer Domina wie mir Kontakt aufzunehmen. Oft hängt das auch mit dem Klischeebild meines Berufs zusammen, das durch Medien immer wieder gerne verbreitet wird. Da stolzieren Dominas so in Lack, Leder oder Latex verpackt durch die Gegend, dass es nur so knirscht. Es wird vom „Sklaven“, „Wurm“, „Diener“ usw. gesprochen und hin und wieder knallt irgendwo eine Peitsche. Wir haben es grundsätzlich mit „Herrinnen“, „Göttinnen“ oder „Mistress“ und „Lady“ zu tun, im Hintergrund kriecht jemand auf allen Vieren herum.

Natürlich gibt es auch diese Szenarien, meine Arbeit beinhaltet aber sehr viel mehr. Oft werde ich gar nicht für Sessions gebucht, die auf einem starken D/s (Dominanz/Unterwerfung) Szenario aufbauen, oder bei denen ich meinen Spielzeugkoffer mit den garstigen Dingen auspacken muss. Sessions bei einer Domina können schmerzfrei, sehr sinnlich, lustig oder einfach entspannend sein – je nach Wunsch, Vorstellung und Absprache. Mein heutiges „Türchen“ richtet sich deswegen an Anfänger*innen, die neugierig darauf sind, wie sie bestimmte Praktiken oder Szenarien empfinden und was ihnen Spaß machen könnte. Mit viel Fingerspitzengefühl und in dem Tempo, dass sich für mein Gegenüber richtig anfühlt, erkunden wir gemeinsam in einer auf Anfänger*innen zugeschnittenen Session, welche Phantasien auch außerhalb des eigenen Kopfes Freude bereiten, und welche nur in Gedanken wirklich anregend sind. Zeit für Fragen, Austausch, kleine Pausen wird selbstverständlich eingeplant. Und weil es ja ein Adventskalendertürchen ist, biete ich diese Anfängersession auch zu einem entsprechenden Preis an.

90 Minuten Anfängersession 300€
180 Minuten Anfängersession 550€
240 Minuten Anfängersession 700€

Der Preis ist unabhängig davon, ob ihr mich im Studio besuchen möchtet oder im Hotel, respektive (wenn bestimmte Vorgaben erfüllt werden) bei Euch zuhause empfangen wollt. Weitere Informationen zu meinen Vorgaben für Haus- und Hotelbesuche findet ihr auf meiner Homepage, wobei für dieses Angebot der Preis und die Mindestbuchungsdauer von den auf der Seite angegebenen Daten abweichen: Escort-Domina

Wenn Ihr direkt eine Buchungsanfrage stellen möchtet, geht es entweder hier entlang: kontakt@madame-simone.de oder Ihr nehmt eine der anderen Kontaktmöglichkeiten auf meiner Homepage: Kontakt

Ich freue mich, von Euch zu lesen!

Liebe Grüße,
Eure Madame Simone

Adventskalender – Türchen 3

Hallo liebe Liebenden!

Schon sind wir beim dritten Adventskalendertürchen. Ich hoffe, dass ihr die gestrige Geschichte gut verdaut habt, und die Arachnophobiker*innen meinen Hinweis rechtzeitig gelesen haben! Wie versprochen, werden die Achtbeiner nicht noch einmal Thema im Adventskalender.

Für die neuen Abonnent*innen: Jeden Tag werde ich Euch eine neue Überraschung präsentieren. 24 Tage lang gibt es entweder besondere Angebote, neue Blogbeiträge, unveröffentlichte Bilder, Erotika und Goodies für Euch. Ich bin zuversichtlich, dass auch für jede*n von Euch etwas spannendes dabei ist.

Bitte beachtet: Alle „Türchen“ mit Session-Angeboten sind auf drei Buchungen limitiert, deswegen heißt es schnell sein und sich einen Termin sichern. Da ich sowohl in Hamburg als auch Köln Termine vereinbare und mich nicht zweiteilen oder beamen kann, bin ich natürlich nicht immer da wo ihr mich gerne besuchen möchtet. Deswegen ist die Voraussetzung, um ein Adventskalender-Angebot zu ergattern, nicht, dass der Termin im Dezember oder gar am selben Tag stattfindet, sondern einzig der Tag der Buchung. Ihr könnt Euch also Euer „Türchen“ am 1. Dezember sichern, auch wenn die Session erst Ende Dezember oder im Januar stattfinden wird. So stelle ich sicher, dass nicht nur Menschen aus der einen oder der anderen Stadt an meinen Überraschungen Freude haben können.


Nun aber zu meiner heutigen Überraschung für Euch:

Ich weiß, dass ihr nicht alle Gäste von Dominas seid oder grundsätzlich Dienstleistungen von Sexarbeitenden in Anspruch nehmt, aber vielleicht habt ihr auch mal Redebedarf, Fragen rund um BDSM oder Schwierigkeiten, Eure Neigungen der Partnerperson (oder Euch selbst?) einzugestehen. Was auch immer es ist – mit bald 25 Jahren Erfahrung im Bereich des BDSM und als polyamor lebende Person, biete ich auch Beratung zu Sexualität, Kink und Partnerschaft an. Neben meiner Expertise im BDSM-Bereich, bin ich auch Mutter, verheiratet mit einer trans Frau, lebe mit chronischen Erkrankungen und bin grundsätzlich offen für alle Themen, die Euch beschäftigen.

Um die Weihnachtszeit geht es vielen Menschen nicht immer so gut. Man hängt Gedanken und Erinnerungen nach, ist vielleicht traurig darüber, dass man über die Feiertage alleine ist, und dieses Jahr kommt noch diese einschränkende Pandemie dazu.

Deswegen beinhaltet mein heutiges Türchen

3 x 30 Minuten Aufmerksamkeit und Gesprächszeit für Euch, und das für nur 90€.

Drei Personen können dieses Angebot zur persönlichen Beratung wahrnehmen. Wir vereinbaren für drei Tage jeweils 30 Minuten Zeit um uns zu unterhalten. Das kann entweder via Telefon oder via Zoom passieren, abhängig davon, was Euch lieber ist. Egal ob ihr Euch über Beziehung, spezielle Neigungen, polyamore Lebensweisen oder sexuelle Identität unterhalten wollt, oder Euch einfach mal so richtig gepflegt auskotzen müsst – ich höre zu und setze mich mit Euch und Euren Themen auseinander.

Seid schnell, mein Online-Beratungsangebot liegt normalerweise bei 200€ die Stunde, es ist davon auszugehen, dass die drei verfügbaren Gesprächs-Bundles sehr schnell ausgebucht sind.

Ich freue mich darauf, von Euch zu hören und wünsche Euch weiterhin viel Spaß mit meinem Adventskalender!

Liebe Grüße,
Eure Madame Simone

Adventskalender – Türchen 2

Hallo liebe Liebenden!

Eines vorab:

Warnung für Arachnophobiker! Wenn ihr mit Spinnen Schwierigkeiten habt, lest den Text besser nicht und wartet auf das morgige Türchen. Außerdem: Unter dem Text sind Bilder der wunderschönen Kreuzspinne Gwendolyn. Nicht ansehen, wenn es Euch wirklich ekelt, bitte! Naja, es sei denn ihr steht auf diese Art Grusel-Spiele, dann nur zu!

Und gleich die Entwarnung für die Zukunft: Im Rest des Adventskalenders kommen keine Spinnen mehr vor, versprochen! Also könnt Ihr Euch ganz unbesorgt auf die folgenden Türchen freuen.

Weiter geht es jetzt mit dem zweiten Adventskalendertürchen! Ihr wisst es ja bereits: Jeden Tag werde ich Euch eine neue Überraschung präsentieren. 24 Tage lang gibt es entweder besondere Angebote, neue Blogbeiträge, unveröffentlichte Bilder, Geschichten oder Goodies für Euch.

Alle „Türchen“ mit Session-Angeboten sind auf drei Buchungen limitiert, deswegen heißt es schnell sein und sich einen Termin sichern. Da ich sowohl in Hamburg als auch Köln Termine vereinbare, und mich nicht zweiteilen oder beamen kann, bin ich natürlich nicht immer da, wo ihr mich gerne besuchen möchtet. Deswegen ist die Voraussetzung, um ein Adventskalender-Angebot zu ergattern, nicht, dass der Termin im Dezember oder gar am selben Tag stattfindet, sondern einzig der Tag der Buchung. Ihr könnt Euch also Euer „Türchen“ am 1. Dezember sichern, auch wenn die Session erst Ende Dezember oder im Januar stattfinden wird. So stelle ich sicher, dass nicht nur Menschen aus der einen oder der anderen Stadt an meinen Überraschungen Freude haben können.

Dieses Mal gibt es eine kleine und zugegeben völlig unerotische Geschichte für Euch, denn was die meisten Menschen nicht wissen – ich schreibe relativ viel und auch ganz gerne. Nur nicht unbedingt immer zu meiner Arbeit.

Diesen Text habe ich schon vor etlichen Jahren geschrieben, aber da er mir kürzlich wieder in die Finger gekommen ist, möchte ich ihn Euch nicht vorenthalten. Ich bin sicher, dass der Eine oder die Andere sich sehr darüber amüsiert, dass auch Dominas die eine oder andere sehr menschliche Schwachstelle haben. Bei mir sind es halt Spinnen.

Wir leben nicht mehr in dem Haus von damals, das Hochbett ist Geschichte, meine damalige Partnerin ist meine heutige Frau und die Kids sind mittlerweile erwachsen. Meine Abneigung gegen unerwünschte Untermieter ist jedoch geblieben. Viel Spaß mit den spinnenden Spinnen!


Die Spinnen spinnen!

Jetzt mal ganz im Ernst: Ich mag keine Spinnen. Obgleich ich weiß, dass diese recht nützlichen Viecher sicher völlig missverstanden sind und vom Großteil der menschlichen Bevölkerung lieblos bis rüde behandelt werden, ich mag sie nicht. Es ist weniger Angst als ein bisschen Ekel und die Tatsache, dass die Mistviecher mich offensichtlich verstehen und meine Gedanken lesen können. Außerdem finde ich Spinnenhumor NICHT lustig.

Zum ersten Mal ist mir aufgefallen, dass die Tierchen sich definitiv über mich lustig machen, als ich unter der Dusche stand. Am vorangegangenen Abend hatte ich als Grusel-und Horrorfilmfan mal wieder Arachnophobia gesehen und wer sich an den Streifen erinnert, weiß auch um die Duschszene. Ich stand also morgendlich-müde unter dem heißen Wasserstrahl, beguckte mir das Muster des Duschvorhangs und dachte an besagte Szene und was passierte? Just in dem Moment seilte sich eine große Spinne buchstäblich vor meiner Nase ab, baumelte so vor sich hin und ließ mich sowohl erschreckt zucken als auch kreischen. Das ist einfach nicht witzig! Ich kann es nicht mit Sicherheit belegen, aber ich hätte schwören können, das Spinnentierchen hat ob seines großartigen Timings und meiner Reaktion gegrinst.

Da ich weiß, dass Spinnen „ja gar nix tun“, habe ich in den folgenden Jahren verschiedenste Begegnungen mit ihnen relativ beherrscht und ohne Mordgedanken, bewaffnet mit Glas und Pappe durchgestanden. In letzter Zeit häufen sich jedoch Vorfälle die mich misstrauisch machen …

In unserem sehr alten Haus leben diverse Spinnen unterschiedlichster Couleur. Wir haben einen Nichtangriffspakt geschlossen und kommen gut aneinander vorbei – meistens. Aber immer dann wenn man’s gar nicht brauchen kann, ist wieder so ein komödiantischer Ausreißer dabei, der es wissen will. Hat man abends noch die Zimmerdecke vom Hochbett aus nach Achtbeinern abgesucht, die nachts im eigenen Schlafzimmer eine Arachniden-Party steigen lassen könnten, jedoch nichts gefunden, so hängt mit ziemlicher Sicherheit am nächsten Morgen pünktlich zum Augenaufschlag einer genau über dem eigenen Kopfkissen. Die letzten beiden Male waren es kleine Vertreter der Gattung Araneus diadematus (Garten-Kreuzspinne). Viel beliebter ist allerdings die Vereitelung meiner mütterlichen Bemühungen, den lieben Kleinen zu erklären, dass Spinnen (Ja, genau – da isser wieder!) „ja gar nix tun“. Ein besonders humorvolles Exemplar einer Coelotes terrestris (Gewöhnliche Bodentrichterspinne) fand es lustig an der Zimmerdecke meines kleinen Sohnes rumzukrabbeln (und das obwohl ich mir angelesen habe, dass die bodennah leben!) und während ich ihm noch erklärte, dass ich ohne eine (leider gerade nicht vorhandene) Leiter keine Spinne von einer Decke in 3,40m Höhe runter klauben könne, dass dieses auch völlig unnötig sei weil Spinnen ja NIEMALS einfach so von der Decke fallen, tat dieses Mistvieh genau das. Pünktlich zum Ende meines Satzes fällt das freche Ding einfach ohne Vorwarnung von der Decke. Das ist nun wirklich eine Unverschämtheit! So etwas stellt meine Aussage vor meinem Sohn in Frage, verursachte Gänsehaut und wild quietschendes Rumhüpfen bei meiner Tochter, erschrecktes Kreischen bei mir und großes Gelächter bei meiner Partnerin. Ich hoffe sie (die Spinne, nicht die Partnerin!) hat sich ein paar ihrer Beine beim Fall geprellt. Sah allerdings nicht danach aus als ich sie in dem obligatorischen Glas-Pappe-Abstand-Kit nach draußen trug.

In der Zwischenzeit beobachte ich „Den Feind“ viel genauer und kenne seine Schützengräben. Ich weiß ebenso von der Trichternetzspinne, die in unserem Flur neben der Eingangstür lebt, wie von der neu zugezogenen wirklich riesigen Kreuzspinne, die im Vorgarten unter dem Bürofenster haust. Wir haben sie Gwendolyn getauft.

Ebenfalls weiß ich, welche Stellen der Wäscheleine wann „besetzt“ sind und dass sich eine Pholcus Phalangioides (Große Zitterspinne) in der Waschmaschinentür häuslich niedergelassen hat. Warum die sich durch die Erschütterungen des Waschens nicht gestört fühlt, ist mir übrigens seit Wochen ein Rätsel.

Was ich aber gestern Abend über dem Schlafzimmerfenster an der Wand sehen musste war einfach zu viel! Ich dachte nichts Böses, schlurfte gemütlich Richtung Bett und was seh’ ich da?! Eine widerrechtlich eingedrungene, besonders im Schlafzimmer unerwünschte, sehr große Eratigena atrica (große Winkelspinne). Die hasse ich wie die Pest. Diverse Sommer lang krabbelten immer wieder 1-2 dieser Tierchen durchs offene Oberlicht herein, rutschten lautstark die Wand herunter vor der ich gemütlich auf der Couch beim fernsehen saß und landeten fast auf meiner Schulter. Seitdem haben die eigentlich Hausverbot. Das Exemplar von gestern allerdings konnte ich erstens aufgrund der ungünstigen Lage (selbst vom Hochbett aus war sie knappe 10 Zentimeter zu weit entfernt) und zweitens aufgrund der Größe (selten habe ich in meinem Zuhause eine Spinne dieser Größe gesehen) einfach nicht alleine entfernen. Ehrlich gesagt hätte ich das auch nicht tun wollen. Aber schlafen gehen, solange dieses Monsterteil an der Wand klebt? Niemals! Da hätte ich kein Auge schließen können. Was also tun wenn die Spinne zu weit entfernt und zu eklig zum einfangen, die deutlich größere Lebenspartnerin aber außer Haus, und ein Töten der Spinne keine vertretbare Option ist? Angespannt auf der Couch unterm Hochbett sitzen und alle paar Sekunden nachsehen ob sich das Viech auch still verhält. Und warten. Glücklicherweise musste ich Letzteres nicht allzu lange. Gerade als ich in Erwägung zog die Peinlichkeit eines Hilfe-Anrufes auf mich zu nehmen, rief meine Lebenspartnerin an und erzählte mir wie langweilig ihr Abend sei. Bedauerlich für sie, Glück für mich! Nach der Schilderung der dramatischen Notsituation, entschloss sie sich, nach Hause und zu meiner Rettung herbeizueilen. Ich gebe zu, ihr Schmunzeln, hinter meinem Rücken leise Kichern und das Grinsen in ihrem Gesicht waren nicht nett, aber immerhin hat sie das Tier ordnungsgemäß und zügig von der Wand gepflückt und im Vorgarten ausgesetzt, um mich danach beruhigend in den Arm zu nehmen und (zugegeben, etwas gönnerhaft) zu tätscheln. Was will Frau in so einer Notsituation mehr? Abgesehen von einem spinnenfreien Haus, versteht sich.

Achja, heute habe ich gelesen, der ärgste Feind der großen Winkelspinne sei die große Zitterspinne … harharhar! – da weiß ich ja, wen ich das nächste Mal bemühe – die Spinne aus der Waschmaschinentür hat nämlich Verwandte in unserem Gästeklo.

Einige Bilder …

Ganz liebe Grüße
Eure Madame Simone

Adventskalender – Türchen 1

Hallo liebe Liebenden!

Es ist soweit, es geht los mit meinem Adventskalender! Jeden Tag werde ich Euch eine neue Überraschung präsentieren. 24 Tage lang gibt es entweder besondere Angebote, neue Blogbeiträge, unveröffentlichte Bilder, Erotika und Goodies für Euch. Ich bin zuversichtlich, dass auch für jede*n von Euch etwas spannendes dabei ist. In den Dezember starten wir erst einmal mit einem besonderen Angebot für Freund*innen der gehobenen (und restriktiven) Wickelkunst.

Bitte beachtet: Alle „Türchen“ mit Session-Angeboten sind auf drei Buchungen limitiert, deswegen heißt es schnell sein, und sich einen Termin sichern. Da ich sowohl in Hamburg als auch Köln Termine vereinbare, und mich nicht zweiteilen oder beamen kann, bin ich natürlich nicht immer da, wo ihr mich gerne besuchen möchtet. Deswegen ist die Voraussetzung, um ein Adventskalender-Angebot zu ergattern, nicht, dass der Termin im Dezember oder gar am selben Tag stattfindet, sondern einzig der Tag der Buchung. Ihr könnt Euch also Euer „Türchen“ am 1. Dezember sichern, auch wenn die Session erst Ende Dezember oder im Januar stattfinden wird. So stelle ich sicher, dass nicht nur Menschen aus der einen oder der anderen Stadt an meinen Überraschungen Freude haben können.

Adventskalender Tag 1

Die Madame packt Geschenke ein!

Der Dezember ist da, und damit die Zeit, in der wir nach Geschenken Ausschau halten und sie liebevoll einpacken. Auch ich tue das ganz gerne, aber vielleicht ein bisschen anders als ihr denkt.

Bald wickle ich nämlich Geschenke für mich ein! Sorgfältig und akkurat werde ich mit Folie und Duct Tape hantieren, bis meine Präsente unbeweglich vor mir liegen. Auf Wunsch verwende ich auch Geschenkband zur Deko 😉

Für Fans der Folien-Mummifizierung ist das die Gelegenheit, denn zu jedem gebuchten Termin bekommt ihr abhängig von der Dauer etwas Liegezeit geschenkt!

Sessiondauer 60 Minuten – 15 Minuten Liegezeit geschenkt
Sessiondauer 90 Minuten – 30 Minuten Liegezeit geschenkt
Sessiondauer 120 Minuten – 45 Minuten Liegezeit geschenkt
Sessiondauer 180 Minuten – 60 Minuten Liegezeit geschenkt

Das Beste daran? Ich biete das fröhliche Geschenke-Einpacken auch ausnahmsweise ab einer Stunde im Hotel und nicht nur im Studio an! Also, liebe Liebhaber*innen der fröhlichen Wickelkunst – ran an die Tasten und sichert Euch einen Termin. Ich freue mich auf Euch!

Marketing-Seminar für Sexarbeitende

Bitte was? Marketing Seminar? Für Sexarbeiter*innen? Ja, ihr habt richtig gelesen. Es gibt alle möglichen Seminare und Kurse für Sexarbeitende, natürlich auch welche, die sich mit Marketing befassen. Wir üben einen Beruf aus, es ist also mehr als naheliegend, dass wir uns wie in anderen Branchen auch fort- und weiterbilden möchten.

Genau zu so einem Seminar bin ich letzte Woche nach Berlin gefahren.

Der großartige Dominus Berlin hatte zum Seminar eingeladen, um Sexarbeitende an seiner reichhaltigen Expertise, sowohl in der Sexarbeit als auch im Marketingbereich, teilhaben zu lassen. Im Rahmen dieses Tages haben wir uns mit Themen wie Absatzsteigerung, klassischem und Fleißmarketing, Vertrieb usw. auseinander gesetzt. Klingt trocken? Naja, so trocken wie ein Seminar sein kann, an dem Sexarbeitende aus unterschiedlichen Branchenzweigen und aus ganz Deutschland teilnehmen halt so ist – gar nicht.

Aber beginnen wir von vorne. Donnerstagabend sind meine Begleitung und ich in Berlin gelandet. Ich muss gestehen, ich konnte mich nicht richtig erinnern, wann ich das letzte Mal diese nervenaufreibende Stadt besucht habe. Muss wohl so zu Beginn der 2000er Jahre gewesen sein. Ich sage es wie es ist – ich bin ein Landei. Ich schätze die Ruhe, vergleichsweise wenig Verkehr, die Natur und die Weite. Berlin ist das genaue Gegenteil davon, zumindest wenn man sich mitten in der Stadt befindet. Well, Challenge accepted. Immerhin bin ich aufgrund eines Seminars nach Berlin gefahren, und wenn es etwas gibt, was ich noch mehr schätze als mein Landleben, dann ist es neue Dinge zu lernen. Also Augen zu und durch!

Die erste Interaktion war dann auch amüsanter Weise mit einer Kollegin, die auf der Straße arbeitet. Das Hotel lag zufällig an einem Straßenstrich und die Dame hat mich auf dem Parkplatz angesprochen. Versehentlich, denn sie hat mich erst von hinten gesehen. Mit Glatze, Mantel und Plateaustiefeln die mich 10 Zentimeter größer erscheinen lassen, hatte sie mich im Dunkeln für ihre Zielgruppe gehalten. Als ich mich umgedreht habe, hat sie ihr Versehen bemerkt und sich entschuldigt, was ich mit „Aber kein Problem, ich arbeite etwas ganz ähnliches“ beantwortet habe. Nach ihrem überraschten „Ach, Sie machen diese Arbeit auch?“ haben wir ein bisschen geschnackt, was ich einen sehr gelungenen Einstieg in das verlängerte Wochenende in Berlin fand.

Um noch etwas Positives über diese Stadt zu sagen, ich war auch sehr glücklich, dass das Angebot an veganen Speisen so vielfältig ist. Als Vegetarierin, die einfach keine Milchprodukte verträgt, bin ich mit veganen Gerichten oder gar Restaurants einfach auf der sicheren Seite. Aber ich schweife mal wieder ab. Also eingecheckt, veganen Döner erbeutet, den Abend ausklingen lassen und am Freitagmorgen, nach dem Schnelltest, ging es dann los Richtung Seminar.

Auch hier wieder – danke Hauptstadt der Hipster! Ein Latte mit Hafermilch ist an jeder Ecke zu bekommen. Thank god! Ständig schwarzer Kaffee schlägt mir irgendwann doch auf den Magen. Man wird ja nich jünger, nech?

Wir entschlossen uns zu Fuß den knappen Kilometer zur Location zu spazieren und uns in Ruhe die Umgebung etwas anzusehen. Vor dem Gebäude angekommen, musste ich schmunzeln. Ich hatte mit einer ansprechenden Behausung gerechnet, aber gleich so was? Bereits beim Betreten des Hauses schwante mir, was für Räumlichkeiten da auf uns zukommen. Altbau, top renoviert, makellos gepflegt – die Wohnung schreit, was der Dominus ausstrahlt – ich bin teuer, und das zurecht. Dabei aber immer auf dem Boden geblieben. Nicht exaltiert, nicht geschmacklos. Absolute Bonuspunkte für die flauschige Mitbewohnerin! (Ja nun, ich bin Katzenmensch. Da ist eine Katze? Sie hat meine volle Aufmerksamkeit!)

Wir wurden sehr herzlich empfangen und nach und nach fanden sich auch die weiteren Teilnehmer*innen des Seminars ein. Eine bunte Mischung aus Sexarbeitenden unterschiedlichen Geschlechts, mit durchaus verschiedenen Arbeitsrealitäten. Super! Ich hatte ein bisschen Sorge, dass sich vielleicht nur Dominas gegenseitig Schwänke aus ihrem Alltag erzählen werden, dem war allerdings nicht so. Zusätzlich schön war auch, dass wir nicht die Einzigen waren, die extra für diese Veranstaltung nach Berlin gefahren sind. Manche Kolleg*innen haben noch weitaus weitere Wege auf sich genommen als wir von Hamburg aus.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann ans Eingemachte. Über mehrere Stunden und mit einigen kleinen Pausen für Austausch, haben wir über die drei goldenen Regeln des Dominus, Sexarbeit und Vertrieb, das Erstgespräch, das Pricing, die „Produktentwicklung“, Werbung, Bestandskunden usw. gesprochen. Fragen wurden ausführlich, aber nicht unnötig in die Länge gezogen, beantwortet. Immer sehr freundlich, man hatte insgesamt weniger das Gefühl einem Vortrag beizuwohnen, sondern viel mehr direkt mit einbezogen zu werden.

Vieles davon was wir da behandelt haben, war mir bereits aus meinen vorherigen beruflichen Tätigkeiten vertraut – wem das noch nicht bekannt ist, ich bin nicht nur gelernte Kauffrau, sondern habe jahrelang im Vertrieb gearbeitet und beispielsweise Werbeplätze für Businesskunden verkauft. Marketing und Vertrieb funktioniert im Grunde immer gleich, ich war aber sehr erfreut, dass ich ein paar verstaubte und fast vergessene Tools wieder ins Gedächtnis gerufen bekommen habe.

Sehr schön fand ich auch, dass die Zeit für persönliche Anmerkungen und Erzählungen was konkret für andere Kolleg*innen funktioniert oder nicht funktioniert, gegeben war – ohne, dass es den Ablauf gestört oder ausgebremst hätte. Sehr stringent, aber nicht mit der Brechstange, konnte der Dominus immer wieder zurück zum Thema lenken, es gab keine Holprigkeiten oder unangenehmen Pausen. Das ist für mich persönlich sehr wichtig, denn ich werde recht schnell unkonzentriert oder gereizt, wenn Vortragende sich das Zepter zugunsten unnötiger Verzettelungen aus der Hand nehmen lassen. Hätte mich allerdings auch gewundert, wenn er das nicht mit der üblichen Souveränität gehandhabt hätte.

Ich habe für mich in erster Linie ein paar Reminder und Anregungen mitgenommen, einen Tipp aber direkt am Sonntag einmal angewendet, der dann auch sofort die Woche darauf zu einem Termin geführt hat. Ich sage es mal so – 95€ Seminargebühr ausgegeben, 260€ eingenommen – das Ding hat sich gelohnt! Zumal ein wichtiger Punkt ja auch ist, dass der Dominus sich nicht an diesen Seminaren bereichert. Der überwiegende Teil der Einnahmen geht als Spende an den BesD e.V. Man investiert also nicht nur in das persönliche Geschäft, sondern unterstützt damit auch noch die Arbeit eines wichtigen Berufsverbandes. Win-Win würde ich sagen.

Insgesamt war das ein wirklich schöner Tag, und abgesehen davon, dass wir vermutlich alle etwas Gewinnbringendes (ha!) mit nach Hause und in unseren Arbeitsalltag nehmen konnten, war es auch einfach sehr schön mal wieder mit Kolleg*innen ins Gespräch zu kommen. Vor allem, wenn man sich ggfs. schon seit längerem gegenseitig zum Beispiel auf Twitter&Co folgt, und nun auch endlich mal einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den Accounts bekommen hat. I regret nothing! Das war toll. Nuff said.

Falls Kolleg*innen nun auch mehr über des Dominus drei goldene Regeln erfahren oder das eigene Marketing-Game verbessern möchten – nichts leichter als das! Der Dominus bietet sowohl Einzelcoachings an, als auch ein weiteres Marketingseminar am 22. Juli 2022. Weitere Informationen findet ihr unter: https://www.dominus.berlin/profi_marketing/

Check it out – es lohnt sich!

Erfahrungsbericht „S.“

Moin zusammen, […]. Auch ich durfte Madame Simone bereits kennen lernen.

Auf Anhieb hat die Chemie gestimmt. Sicherlich auch deshalb ,weil sie unter anderen äußerst emphatisch ist. Und ihre Ehrlichkeit unterstreicht noch das authentische auftreten, trotz der geringen Körpergröße, womit sie sicherlich auch manchmal hadert. Aber das hat auch Vorteile. Kenner wissen was ich meine.

Sie ist eine kluge Schweizerin (ich habe aber keinen Dialekt fest gestellt) mit einer hohen sozialen Kompetenz. Ich erlebte sie fair, konsequent und mit Humor. Man merkt deutlich das sie ihre Leidenschaften auch auf privater Ebene, genau so wie ich, auslebt. Zumindest bei mir sind das mehrere Jahrzehnte.

Fachlich ist Madame Simone sehr kompetent. Da geht von zart bis hart so ziemlich alles was die Leidenschaft begehrt. Und sie weiß genau was sie tut. Insgesamt eine absolute Bereicherung für Hamburg. Trotzdem gibt es keine Empfehlung von mir, sonst bekomme ich möglicherweise keine Termine mehr 😉 .

Erfahrungsbericht „Sklave Frank“

Vor einigen Wochen durfte ich eine phantastische Session mit Madame Simone genießen.

Ein Kommentar von ihr zum Beitrag in diesem Forum „..zu eng zum fi*ten..“ machte mich neugierig darauf sie kennenzulernen.

Die Kontaktaufnahme per Email und danach per Telefon lief prompt und unkompliziert.

Als ich zum Termin in ein Hamburger Mietstudio kam hatten wir uns bereits ausgiebig beschnuppert und waren über die Art der geplanten Session einig geworden. Ohne weiteres Vorgespräch ging es dann gleich in eine sehr intime und spannende Session.

Mein Eindruck am Telefon, dass es sich bei Madame Simone um eine außergewöhnlich empathische und versierte Domina handelt bestätigte sich während der Session zu 100 %.

Gekonnt wanderte sie auf dem schmalen Grad zwischen authentischer Domina und Erfüllerin meiner Wünsche dahin. Mag sein, dass das an einem hohen Übereinstimmungsgrad unserer Vorstellungen von SM lag.

In jedem Fall aber auch an ihrer Erfahrung die sie auch aus der privaten SM-Szene mitbringt. Bei ihr konnte deutlich spüren, dass sie ihr „Hobby“ zum Beruf gemacht hat.

Wiederholungsfaktor 100 %

Mein Freund will zur Domina – was tun?

Vor ein paar Tagen bin ich in einem nicht völlig unbekannten deutschen Forum über einen Post einer jungen Frau gestolpert. In diesem schreibt sie, dass sie zusammen mit ihrem Freund schon ein bisschen im BDSM-Bereich experimentiert habe, das aber einfach nicht ihre Baustelle sei. Nun sei der besagte Freund aber offensichtlich kinky und habe Bedürfnisse, die sie leider nicht mit ihm zusammen ausleben könne und wolle.

Der Freund der jungen Frau habe offensichtlich nachgefragt, ob es für sie eine Option wäre, wenn er zu einer Domina ginge, um seine Neigungen ausleben zu können. Sie sei zwar der Idee gegenüber offen, mache sich aber Gedanken, ob sie ihren Partner nicht auf Dauer verlieren werde, weil sie seine Bedürfnisse nicht erfüllen könne, obwohl sie ihn ja sehr liebe.

Ok, where to begin? Erst einmal scheint das ja nicht die beste Ausgangslage für eine langfristige Beziehung, könnte man zumindest meinen. Ich persönlich sehe das aber anders. Es ist schon ein sehr gutes Zeichen, dass diese jungen Menschen so offen über Bedürfnisse sprechen können. Ganz besonders positiv erscheint mir der Umstand, dass die junge Frau auch Grenzen ziehen kann und deutlich sagt „Damit kann ich nichts anfangen, das will ich auch nicht ihm zuliebe tun“. Chapeau! Deutlich ältere Menschen sind manchmal noch nicht in der Lage, nicht in die „Augen zu und durch, weil ich meine*n Partner*in liebe“-Falle zu tappen.

Ebenfalls positiv bewerte ich die Tatsache, dass der junge Mann offen die Möglichkeit ins Gespräch bringt, zu einer Domina zu gehen. Er will also ganz bewusst nichts hinter dem Rücken seiner Partnerin machen, und bezieht sie aktiv in die Überlegungen mit ein. Super Ansatz für eine Problemlösung!

Hier meine Antwort auf diesen öffentlichen Post:

Liebe TE, ich bin zwar hier privat angemeldet, übe aber den Beruf der Domina aus. Euer „Problem“ ist gar nicht so selten. Es ist schon einmal ganz großartig, dass ihr überhaupt so offen Eure Bedürfnisse und Grenzen kommuniziert und auch über die Einbeziehung einer Domina sprechen könnt!

Zwei mögliche Szenarien zur Lösung des Problems haben sich in meiner „Laufbahn“ schon als sinnvoll erwiesen, die ich hier einfach mal zum Nachdenken lasse:

  • Variante 1: Ihr sucht Euch gemeinsam eine passende Domina und geht auch (zumindest zu einem ersten Termin, so es denn weitere geben soll) zusammen ins Studio. So bist Du von Anfang an in den Prozess eingebunden, und es wird nichts an Dir vorbei gemacht. Eine erfahrene Domina wird Euch zuhören und mit Euch eine Strategie entwickeln. Tabus können besprochen werden, ebenso Erwartungen. Entweder ihr erlebt dann eine gemeinsame (Einsteiger-)Session, bei der Dir die Domina ein paar Sachen zeigt, Du schaust zu, findest heraus, ob Dir vielleicht doch etwas Spaß macht, kannst Fragen stellen. Wenn Du das von vorneherein doof findest, dann lässt Du vielleicht Deinen Freund nach dem Vorgespräch da und holst ihn später wieder ab. So lernst Du die Domina kennen, und Du weißt, mit wem Dein Partner es zu tun hat. Das nimmt schon viele der Ängste im Kopf. In der Phantasie baut man sich ja gerne ein Riesengerüst an Verlustängsten, falschen Vorstellungen, völliger Überhöhung der noch unbekannten Person etc. auf, die sich massiv relativieren, wenn man es dann mit der Person (in diesem Fall der Domina) direkt zu tun hat. Wir sind auch nur Menschen und kochen ebenfalls nur mit Wasser. Wir haben vielleicht nur noch ein paar spezielle Methoden, wie wir das Wasser schlussendlich zum Kochen bringen.
  • Variante 2 wäre, dass sich Dein Freund selber um eine passende Domina bemüht, Dir davon erzählt, Du aber nur davon weißt, mit wem er es ggf. zu tun bekommt, vielleicht auch, warum die Wahl auf die entsprechende Person gefallen ist, Du aber nicht direkt eingebunden bist. Diese Variante eignet sich ganz gut, wenn Dich die Neigungen Deines Partners eher abschrecken und Du eigentlich gar nicht so viele Details kennen willst.

Eine Abwandlung oder vielmehr ein Zusatz zu beiden Varianten wäre die Möglichkeit die Domina nach Absprache als Deinen „verlängerten Arm“ einzubeziehen. Auch wenn Du nicht selber Hand anlegen oder garstige Dinge mit Deinem Partner machen möchtest, magst Du vielleicht doch irgendwie Teil davon und nicht ausgeschlossen sein.

Zum Beispiel notierst Du Dir vielleicht Dinge, die Dich im Alltag etwas geärgert haben, oder die Dein Freund in Bezug auf seine Neigungen vielleicht nebenher mal geäußert hat. Die schreibst Du dann auf und Dein Freund nimmt die Notizen in einem verschlossenen Umschlag mit, so dass er nicht weiß, was darin steht, was seine Freundin mir der Domina Eurer Wahl so austauscht und was eventuell auf ihn zukommt.

Natürlich solltet ihr vorher miteinander absprechen, ob das überhaupt zu seinen Kinks passt, falls das eine Option für Dich wäre. Nicht jeder Mensch, der auf SM steht, steht auch auf den D/s Aspekt und vice versa.

Long story short: Du kannst mit einbezogen werden, auch wenn Du nicht direkt involviert bist bei der Ausübung diverser Praktiken. Das ist alles eine Frage der Kommunikation zwischen Euch und der passenden Domina.

Zum Thema Verlustangst vielleicht noch dieses:

Es gibt im Studiobereich sogenannte berührbare Dominas, unberührbare Dominas und Bizarrladies. Manche davon bieten zusätzliche erotische Dienstleistungen an, andere kommen nicht mal in die Nähe des Geschlechtsteils Deines Freundes (mal abgesehen vielleicht von Ballbusting usw. wenn das sein Kink ist). Ich empfehle nachdrücklich, vorab darüber zu sprechen, was bei einer Session geht und was nicht. Wenn Du schon jetzt die Sorge hast ihn zu verlieren, dann macht Dir der Gedanke, dass die entsprechende Dienstleisterin auch Sex anbietet vermutlich noch mehr Stress.

Eine Vereinbarung diesbezüglich solltet ihr vor einer Session aushandeln. Zum Beispiel: „Alles im BDSM-Bereich ist ok, aber Orgasmen nur Zuhause“, das ist gar keine sonderlich seltene Vereinbarung. Was für Euch passt, könnt nur ihr beide zusammen herausfinden.

Ganz zum Schluss: Es ist unser Beruf. Die nötige professionelle Distanz zu wahren, gehört dazu, wir verdienen damit unseren Lebensunterhalt und eine Session ist nicht billig (wir sprechen von ca. 200€-300€ die Stunde, je nach Region und Bekanntheitsgrad der Sexdienstleisterin). Und egal, wie gut man sich mit einem Gast versteht, wie „intim“ solche Sessions werden können, wir bauen in der Regel über eine höflich-freundschaftliche Beziehung zu Stammgästen keine weiteren Beziehungen auf.

Mein persönliches Motto ist: Gäste werden nicht zu Freunden, Freunde werden nicht zu Gästen und so halten es nicht wenige Kolleg*innen.

Ich wünsche Euch, dass ihr die für Eure Partnerschaft passende Lösung findet. Und denkt daran – Beziehung bedeutet auch immer, ein bisschen Kompromisse einzugehen. Das gilt natürlich für alle Beteiligten.

Herzlichste Grüße
Madame Simone

Die 5-W-Regel zur Kontaktaufnahme

This text also available in English: “The 5-W-pattern for contacting me”

Es ist soweit. Trotz Pandemie und mit den gebotenen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen sind die Studios wieder geöffnet! Yay! Endlich kannst Du einen Termin mit der Domina oder dem Dominus Deiner Wahl vereinbaren!

„Äh, was denn, wie denn, Termin? Kann ich da nicht einfach so vorbeigehen?“

Nun, bei mir zumindest nicht. Es gibt sicher Studios, bei denen spontane Sessions möglich sind, bei mir ist das nicht der Fall. Um also erfolgreich einen Termin mit mir zu vereinbaren, habe ich eine kleine Anleitung für Euch. Zur telefonischen ersten Kontaktaufnahme, habe ich hier schon mal etwas geschrieben. Wir beginnen mit der 5-W Regel. Ein bisschen wie beim Notruf, nur sexier.

Wer bist Du?

Nein, ich möchte nicht Deine Lebensgeschichte hören und auch Deinen Realnamen musst Du mir bei der ersten Kontaktaufnahme nicht nennen, aber ich möchte Dich auch nicht mit „Hey, Du da!“ ansprechen. Es ist absolut nicht nötig mir „Hallo, ich bin Hans-Peter, 45 Jahre alt, 187 cm groß, 90 kg schwer mit blauen Augen und braunen Haaren“ usw. zu schreiben. Diese Äußerlichkeiten sind für mich nicht relevant. Einen Roman zu Deinen bisherigen Erfahrungen möchte ich auch nicht lesen.

Beispiel: „Guten Tag, Madame Simone. Ich bin der/die sowieso.“

Worum geht es?

Geht es direkt um einen Termin, oder möchtest Du nachfragen, ob ich etwas bestimmtes anbiete? Dann schreib das direkt. Mit „Bieten Sie auch Paar-Erziehung, Ponyplay oder Feminisierung an?“ kann ich besser arbeiten, als wenn ich Dir alles aus der Nase ziehen muss, weil Du nicht zum Grund Deiner Kontaktaufnahme kommst. Auch hier wieder – keine Romane. Du musst mir nicht Deine Phantasien in langen Texten schreiben, und ich werde darauf auch nicht näher eingehen. Vorstellungen besprechen wir gerne, wenn wir einen Termin vereinbart haben. (Oder konkreter: es gibt keine kostenfreien Wi**vorlagen bei mir!)

Beispiel: „Guten Tag, Madame Simone. Ich bin der/die sowieso und würde gerne mit Ihnen einen Termin für eine Kliniksession vereinbaren.“

Wann soll es stattfinden?

Sage mir konkret, wann es für Dich passt. Ich habe auf meiner Homepage die Tage aufgelistet, an denen ich grundsätzlich Termine wahrnehme. Daran kannst Du Dich orientieren und mir dann noch passende Uhrzeiten sagen. Ich sehe dann nach, ob ich in den gewünschten Zeiträumen noch freie Termine habe. „Ich habe nächste Woche Urlaub und kann jeden Tag“ ist zwar auch ok, aber nur, wenn ich dann bei einem Vorschlag nicht die Antwort bekomme „Achnee, immer außer dann, da bin ich beim Friseur.“ oder ähnliches.

Beispiel: „Guten Tag, Madame Simone. Ich bin der/die sowieso und würde gerne mit Ihnen einen Termin für eine Kliniksession vereinbaren. Ich kann nächste Woche Mittwoch und Donnerstag ab 15:00 Uhr. Haben Sie da noch Zeit für mich?

Wie lange soll es dauern?

Möchtest Du eine Stunde buchen? Anderthalb? Zwei? Eine Langzeit-Session? Ein Overnight? Dann sag das bitte. Circa-Angaben sind völlig nutzlos, genauso wie „nur mal 20 Minuten Füße lecken“. Ich biete 30-minütige Termine ausschließlich online an, da gibt es kein Diskutieren.

Beispiel: „Guten Tag, Madame Simone. Ich bin der/die sowieso und würde gerne mit Ihnen einen Termin für eine Kliniksession vereinbaren. Ich kann nächste Woche Mittwoch und Donnerstag ab 15:00 Uhr. Haben Sie da noch Zeit für mich? Ich möchte gerne für eine Stunde zu Ihnen kommen.“

Wo möchtest Du etwas erleben?

In der Regel biete ich Sessions in meinem Stammstudio in Köln an. Allerdings bin ich auch regelmäßig für eine oder zwei Wochen in Hamburg. Hier sind Termine in einem Mietstudio oder Hotel möglich und da ich auch Begleitung zum Essen gehen oder für Kulturveranstaltungen anbiete, ist es wichtig, das direkt zu sagen.

Beispiel: „Guten Tag, Madame Simone. Ich bin der/die sowieso und würde gerne mit Ihnen einen Termin für eine Kliniksession vereinbaren. Ich kann nächste Woche Mittwoch und Donnerstag ab 15:00 Uhr. Haben Sie da noch Zeit für mich? Ich möchte gerne für eine Stunde mit Ihnen ins Mietstudio XYZ gehen.“

Alternativ auch: „Guten Tag, Madame Simone. Ich bin der/die sowieso und würde gerne mit Ihnen nächste Woche einen Termin für ein klassisches OTK-Spanking und Englische Erziehung in meinem Hotel XYZ vereinbaren. Ich kann am Mittwoch und Donnerstag ab 16:00 Uhr. Gerne für zwei Stunden und danach würde ich Sie gerne auf einen Cocktail in der Hotelbar einladen.“

Seht Ihr? Das ist doch alles gar nicht so schwer!

The 5-W-pattern for contacting me

This text also available in German: „Die 5-W-Regel zur Kontaktaufnahme“

The time has come. Despite the pandemic and with the necessary precautions and hygiene measures, the studios are open again! Yay! Finally you can make an appointment with the dominatrix or dominus of your choice!

„Uh, what, like, appointment? Can’t I just walk in there?“

Well, not for me at least. I’m sure there are studios where spontaneous sessions are possible, but that’s not the case with me. So in order to successfully make an appointment with me, I have a little guide for you. I have already written something here (in German) about the first contact by phone. We start with the 5-W-pattern. A bit like an emergency call, only sexier.

Who are you?

No, I don’t want to hear your life story and you don’t have to tell me your real name when you first contact me, but I don’t want to address you with „Hey, you there!“ either. It is absolutely not necessary to write me „Hello, I am George, 45 years old, 187 cm tall, 90 kg heavy with blue eyes and brown hair“ etc.. These outward appearances are not relevant to me. I don’t want to read a novel about your previous experiences either.

Example: „Good day, Madame Simone. I am [Name].“

What is it about?

Is it directly about an appointment, or do you want to ask whether I offer something in particular? Then write that directly. I can work better with „Do you also offer couple education, ponyplay or feminisation?“ than if I have to pull everything out of your nose if you can’t get to the reason for your contact. Again – no novels. You don’t have to write me your fantasies in long texts, and I won’t go into them. We’ll be happy to discuss ideas once we’ve made an appointment. (Or more specifically: there is no free w**nk material from me!)

Example: „Good day, Madame Simone. I am [Name] and would like to make an appointment with you for a clinic session.“

When do you want it to take place?

Tell me specifically when it suits you. On my homepage I have listed the days on which I generally make appointments. You can use this as a guide and then tell me the times that suit you. I will then check whether I still have free appointments in the desired time periods. „I’m on holiday next week and can come every day“ is also okay, but only if I don’t get the answer „Oh no, always except then, I’m at the hairdresser’s“ or something similar when I make a suggestion.

Example: „Good day, Madame Simone. I am [Name] and would like to make an appointment with you for a clinic session. I can do Wednesday and Thursday next week from 3pm. Do you have time for me there?

hoW long do you want it to last?

(Yeah, that’s a bit cheating with one of the „W“s. I’m entitled to do so.)

Would you like to book an hour? One and a half? Two? A long term session? An overnight? Then please say so. Approximations are completely useless, just like „just licking feet for 20 minutes“. I offer 30-minute appointments exclusively online, there’s no discussion.

Example: „Good day, Madame Simone. I am [Name] and would like to make an appointment with you for a clinic session. I can do Wednesday and Thursday next week from 3pm. Do you have time for me then? I would like to come and see you for an hour.“

Where would you like to experience something?

I usually offer sessions at my regular studio in Cologne. However, I am also regularly in Hamburg for a week or two. Here, appointments in a rental studio or hotel are possible, and since I also offer companionship for going out to dinner or cultural events, it’s important to say so directly.

For example: „Good day, Madame Simone. I am [Name] and would like to make an appointment with you for a clinic session. I can do Wednesday and Thursday next week from 3pm. Do you have time for me then? I would like to go to the rental studio XYZ with you for an hour.“

Alternatively: „Good afternoon, Madame Simone. I am [Name] and would like to make an appointment with you next week for a classic OTK spanking and English education at my hotel XYZ. I can do Wednesday and Thursday from 16:00. Gladly for two hours and afterwards I would like to invite you for a cocktail in the hotel bar.“

See? It’s not all that difficult!