Images tagged "2021-12-20"

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  1. Nun der Wert euerer Arbeit und was ihr so leistet ist vielen Nutzen kaum bekannt. Alleine wenn man sich schon vorher per Mail mit dem Menschen auseinander setzt und die Zeit reinsteckt die Session vorzubereiten. Je nach dem wie tief das ganze geht geht da schon Zeit drauf…

    Klar es ist viel Geld für manch einer Person, aber die wissen das noch mehr zu schätzen, als die mit Geld herum schmeißen können…

    Da ihr viele Berufsgruppen auch abdeckt (in meinen Augen) leistet ihr eine Menge die einfach mehr gewürdigt werden sollte und muss…

    Für mich gehört das schon dazu wie ein Umschlag mit dem Geld gestaltet werden.

    Und wenn man endlich euch mehr mit Respekt begegnet weis man und spürt man was euer Job im Grunde bedeutet….

  2. Sehr schön geschrieben, und hätte mir damals vor über einem Jahr mir geholfen besser zu wissen worauf ich auch achten muss…

    Gerade als Anfänger in diesem Bereich fällt es einem echt schwer zu wissen wie es geht…

    So ähnlich habe ich das auch schon in meinem Blog geschrieben…und man kann das nicht oft genug sagen…

    Danke dir für diese Zeilen…

  3. Schön das du dich mit einem Tabuthema auseinander setzt…Nicht viele würden das öffentlich sagen…

    Ich habe es auch schon erleben müssen das wegen meiner Transexualität und Behinderung abgelehnt wurde, und habe an Anfang echt gedacht muss ja das allerletzte sein…

    Im Grunde ist das so das es Menschen gibt die einfach keine Erfahrungen haben und einfach ein Schutz ist…Was auch löblich ist…

    Macht es für den Betroffenen dann leider nicht einfach. Daher sage ich ja jedem das man im Profil auch schreiben sollte welche Menschen sich melden können, damit die Sucherei einfach gestaltet wird….

    Durch meine Erfahrungen mit meiner Chefin gehört eine Menge dazu zu wissen wie weit man mit jemanden wirklich gehen kann. Sie hat wirklich viel Erfahrungen im Behindertenbereich und ja Mitleidbonus gibt es endlich da mal nicht. Daher vergöttere ich sie einfach sehr…

    Aber dies musste ich für mich auch erstmal lernen und zu erspüren wer geht und wer nicht…

    Daher Mutig klar zu sagen wo bei dir einfach deine Grenzen sind…Danke dir dafür!!!

  4. Dieser Text gefällt mir auch sehr gut, weil du einiges von dir erzählst…

    Es ist ja auch nicht leicht zu wissen was man möchte, wirklich in sich hinein sehen um zu merken da will ich im Grunde hin. Dazu braucht man echt viel Geduld und auch die Möglichkeiten in sich hineinzuhören…

    Und ein Mensch muss nicht alle Leidenschaften abdecken, den wichtig ist das du dir treu und real bleibst…

  5. Vor über 15 Jahren datete ich eine junge Dame in Berlin, die kurz zuvor ein Bein verloren hatte und zu jener Zeit auf einen Rollstuhl angewiesen war. Da ich sie einlud,suchte ich auch nach dem passenden Lokal hierfür. Mit dem Rollstuhl war sie auch noch nicht so lange unterwegs, dass sie mir hätte einen Tipp geben können.

    So suchte ich via WWW und entschied mich für ein Lokal in Kreuzberg, welches lt. Homepage barrierefrei sein sollte. Das war es nur bedingt Um hinein und zum Tisch zu gelangen, musste das Personal die Treppen mittels Rampe überbrücken. Der Zugang zur Toilette war auch hier nicht barrierefrei.

    Auf die Angabe barrierefrei ist also nicht wirklich Verlass. Obgleich es nicht notwendig ist, in meinem persönlichen Umfeld kenne ich niemanden mit Rollstuhl, achte ich seither auch mehr darauf. Nur sehr selten sehe ich ein Lokal, welches wirklich allen Ansprüchen auf Barrierefreiheit gerecht wird.

    Wir hatten jedenfalls einen unterhaltsamen Abend. Einige Jahre später traf ich die junge Dame wieder. Mittlerweile mit einer Beinprothese versorgt, war es für mich erstaunlich, wie sie mit dieser Beinprothese gehen und tanzen konnte. Aber das nur so am Rande.

    Meine Lehrausbildung absolvierte ich in einem Reha-Zentrum. Unter uns waren auch einige Rollifahrerinnen, die dort ihren Beruf erlernten. Lang ist es her, von BDSM hatte ich damals noch keine Ahnung, aber schon damals wusste ich, wir sind alles nur Menschen wie du und ich. Wir haben die gleichen Bedürfnisse, wir machen die gleichen Fehler, wir haben unsere Stärken und Schwächen. Da ich selbst ebenfalls gesundheitlich beeinträchtigt bin, kenne ich es auch aus eigenem Erleben, wie andere Menschen mitunter übervorsichtig werden. Es fällt vielen schwer zu glauben, dass diese Vorsicht nicht notwendig ist.

  6. Juhuuu endlich wieder mal ein Text in deinem Blog…

    Danke das ich dich etwas in meine Welt entführen durfte, und du Life erlebt hast was abgeht…

    Danke für den schönen Nachmittag…

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  13. Bravo Gut gebrüllt Löwin! Ich kann das alles voll und ganz unterschreiben – habe alles auch selber erlebt. Du hast voll und ganz recht… auch was die krank machenden Arbeitsverhältnisse in „normalen“ Jobs angeht. Ich habe neun Jahre Callcenter hinter mir und bin dort seinerzeit ausgestiegen mit Burn out und realtiver Depression . Und auch zum Thema „Stigma“ könnte ich ganze Bibliotheken schreiben…LG und bleib so!

  14. Treffer! Habe den Beitrag durchgelesen und beim langsam runterscrollen immer gehofft, dass auch noch etwas Kluges zum Thema „Stigma“ kommt. Ich wurde nicht enttäuscht, hätte aber dieses Thema von der Wichtigkeit her weiter oben angesiedelt. Meine vielen Gespräche mit Sex-Arbeitenden bringen mich zu dieser Anregung. Weit über eine Million Leute nutzen täglich die Angebote, verachten aber die Anbietenden. So kann das in dieser Gesellschaft nicht weiter gehen.

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  16. Das sind sehr gute Hinweise, die ich als Kunde auch beachte. Ich denke auch, dass es nur Indizien gibt, auf die man achten kann. Der erste Kontakt erfolgt ja meist über eine Anzeige in einem einschlägigen Internetportal. Ich habe mir angewöhnt, dabei auf den Text und nicht nur auf die Bilder zu achten. Ein niveauvoller, evtl. sogar humorvoller Text ist ein gutes Indiz für eine selbstbestimmt arbeitende Sexarbeiterin.Ein ordinärer Text, der die Frau in der dritten Person beschreibt, ist für mich ein negatives Indiz.

  17. Ein sehr guter, differenzierter Beitrag zum Thema liebe Kollegin!
    Auch ich würde empfehlen lieber nach Hinweisen auf selbst bestimmtes Arbeiten zu schauen, da es fast unmöglich ist Zwang, im Sinn von Ausbeutung und Menschenhande,l zu erkennen.

    Meiner Erfahrung nach sind körperliche Merkmale wie blaue Flecken und Derartiges kaum ein Zeichen für Zwang, da Pimps ihre Frauen nicht „zeichnen“.
    Die meisten Kunden schrecken zurück, wenn sie körperliche Anzeichen von Gewalt erkennen oder vermuten.

  18. Sehr guter Text. Ich bilde mir ein dass ich als Kunde spüre ob eine Frau Sexarbeit freiwillig macht. Wenn ich spüre dass sie nicht auf mich reagiert, es nicht geniesst wenn ich sie verwöhne, besonders wenn sie abgelöscht und abwesend wirkt, dann weiss ich sie steht zumindest irgendwie unter Druck. Dann breche ich ab. Natürlich versuche ich herauszufinden was dahinter steckt, rede mit ihr, aber ob sie wirklich die Wahrheit sagt. Vermutlich meistens nicht. Obwohl ich ein Typ bin dem sich Frauen meistens gerne anvertrauen. Wenn sie sagt, sie versorge die Familie im Heimatland – auch das kann Verschiedenes bedeuten, von freiwillig bis gezwungen.